Spargelcremesuppe mit Kernen, Kresse und Croûtons

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Okay – Spargelcremesuppe ist ja eher ein Klassiker der Spargel-Saison und weniger die große Innovation. Wenn man sie googelt, bekommt man die Kleinigkeit von 9.860.000 Ergebnissen ausgeworfen. Egal, ich lege trotzdem noch eines oben drauf. Weil das Süppchen mit Kernen, Kresse und Croûtons so richtig lecker ist. Und dabei noch toll aussieht!

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Fotos: Maike Helbig

So testet man, ob der Spargel frisch ist

Damit die Suppe schön aromatisch schmeckt, sollte man beim Kauf darauf achten, dass der Spargel wirklich frisch ist. Du erkennst das daran, dass die Stangen quietschen, wenn man sie aneinander reibt. Außerdem sollten die Schnittenden nicht vertrocknet sein. Und schon gar nicht darf sich der Spargel gummiartig verbiegen lassen. Am besten kurz an ihm schnuppern: Riecht Spargel nach nichts, wird auch nicht viel Geschmack aus ihm herauszuholen sein – egal wie gut er aussieht.

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Foto: Maike Helbig

Für Spargelsuppe sind die Schalen wichtig – heißt es…

Für Spargelsuppe sind die Schalen unerlässlich – so steht es in fast allen Rezepten. Keinesfalls solle man deshalb geschälte Stangen kaufen – heißt es. Sonst werde die ganze Suppe nix. Nur so bekomme man das beste Aroma. Hm… Also, ich koche sie immer ohne Schalen. Denn die Brühe aus den Schalen ist mir zu bitter. Man benötigt Zucker, um die bittere Note etwas zu überdecken. Und auch das mag ich nicht so besonders. Also nehme ich einfach etwas mehr Spargel und koche meine Suppe grundsätzlich aus dem geschälten Gemüse. Das hat auch den Vorteil, dass Du den Spargel bereits geschält kaufen kannst und Deine Suppe noch viel schneller fertig ist.

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Foto: Maike Helbig

Spargel ist übrigens nicht nur super lecker – sondern auch ziemlich gesund: Er enthält zahlreiche Vitamine, Mineralstoffe und nur ganz wenig Kalorien – also – ohne die Sahne…

Wenn Du die Suppe ausprobieren möchtest, kommt hier das Rezept:

Spargelcremesuppe mit Kernen, Kresse und Croûtons

Portionen 3 Personen

Zutaten

  • 500 g weißer Spargel nach dem Schälen
  • 1 guter EL Butter
  • 3 Schalotten oder 1-2 milde Zwiebeln
  • 1 Liter Gemüse-Brühe
  • 1 EL Zitronensaft
  • 100-150 ml Sahne wie Du es am liebsten magst...
  • Salz, Pfeffer zum Abschmecken
  • 1 Scheibe Sandwich-Toastbrot
  • 3 EL Pinienkerne
  • Shiso-Kresse zum Dekorieren oder andere Kräuter - ganz nach Geschmack
  • Etwas Creme Fraiche als Topping

Anleitungen

  1. Spargel gründlich waschen, schälen und die holzigen Enden abschneiden. Alternativ Spargel geschält kaufen

  2. 4 Spargelstangen angeschrägt in etwa 1 cm dicke Stückchen schneiden und beiseite legen

  3. Spargelköpfe abschneiden, längs teilen und ebenfalls beiseite legen

  4. Die restlichen Spargelstangen in grobe Stücke zerteilen

  5. In einem großen Topf die Butter erhitzen und die Schalotten bei moderater Hitze darin anbräunen

  6. Dann die grob gehackten Spargelstücke zugeben und mitdünsten

  7. Gemüse-Brühe und Zitronensaft angießen und etwa 20 Minuten köcheln lassen

  8. Spargelsuppe pürieren und bei Bedarf mit etwas Salz, Pfeffer abschmecken

  9. Sahne, beiseite gelegte Spargelstücke und Spargelkopfspalten in die Suppe geben und noch einmal für 10 Minuten köcheln lassen

  10. In der Zwischenzeit Pinienkerne in einer Pfanne ohne Fett vorsichtig anrösten und zur Seite stellen

  11. Das Toastbrot knusprig toasten und klein würfeln

  12. Suppe in Teller geben und mit Toaststückchen, Pinienkernen, einigen Blättchen der gewaschenen Shiso-Kresse und einem Klecks Creme Fraiche toppen

Rezept-Anmerkungen

Anstatt der Kresse kannst Du auch Schnittlauch oder andere Kräuter nach Wahl verwenden.

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Foto: Maike Helbig

Falls Du Spargel lieber mit Pasta isst, möchte ich Dir noch die Nudeln mit grünem Spargel, Spinat, Parmesan und Knoblauch-Zitronen-Creme vorstellen.

Ich wünsche Dir einen ganz schönen Nachmittag!

Bettina

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