Aromatisches Knoblauch-Kräuteröl für Salate, Suppen und Saucen

Knoblauch Kräuter Öl mit vollem Aroma Foto: Maike Helbig / www.myotherstories.de

Für viele Gerichte und zum Marinieren verwende ich gerne aromatische Kräuteröle. Denn Öle sind ausgezeichnete Geschmacksträger und können ein Rezept ganz wunderbar verfeinern. Solche Basics mache ich am liebsten selber. So kann ich Geschmack und Intensität bestimmen. Außerdem weiß ich, welche Zutaten ich in welcher Qualität verwendet habe. Vor allem das Knoblauch-Kräuter-Öl benutze ich sehr oft, um Salate, Suppen und Saucen anzumachen.

Knoblauch Kräuter Öl mit vollem Aroma Foto: Maike Helbig / www.myotherstories.de
Foto: Maike Helbig

Als Grundlage verwende ich ein neutrales, kalt gepresstes Bio-Rapsöl. Darin kommen die frischen Kräuter und Gewürze besonders gut zur Geltung. Sonnenblumenöl ist auch eine gute Wahl. Und natürlich ist auch Olivenöl eine wunderbare Basis. Es hat allerdings einen starken Eigengeschmack. Der passt vor allem zur mediterranen Küche. Durch sein dominantes Aroma lässt es sich nicht ganz so gut mit allen Kräutern kombinieren.

Knoblauch Kräuter Öl mit vollem Aroma Foto: Maike Helbig / www.myotherstories.de
Fotos: Maike Helbig

Am einfachsten geht es mit Trockenkräutern

Wichtig ist, dass man das selbst angesetzte Öl vor dem Gebrauch mindestens zwei Woche durchziehen lässt. Je hochwertiger dabei die verwendeten Zutaten, desto besser wird der Geschmack. Die Kräuter und Gewürze sollten von guter Qualität, unbehandelt und so trocken wie möglich sein.

Am einfachsten lassen sich Kräuteröle tatsächlich aus Trockenkräutern herstellen. Damit bist Du auf der sicheren Seite. Denn es gibt kein Problem mit der Wasser-Öl-Unverträglichkeit. Kommt Feuchtigkeit in das Öl, verkürzt das die Haltbarkeit erheblich.

Knoblauch Kräuter Öl mit vollem Aroma Foto: Maike Helbig / www.myotherstories.de
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Auch frische Kräuter müssen trocken sein

Natürlich kannst Du auch frische Kräuter für Dein Würzöl verwenden. Dann allerdings müssen auch sie komplett trocken sein. Am besten nutzt Du sie ungewaschen – wenn Du sicher bist, dass sie sauber sind. Müssen sie abgespült werden, solltest Du das einige Stunden vor ihrem Einsatz tun, sie dann abtrocknen und zusätzlich länger trocknen lassen.

Für einen Liter Öl verwendet man ungefähr 100 Gramm Kräuter – egal ob frisch oder getrocknet. Zusätzlich kann man das Öl mit weiteren Zutaten aromatisieren. Tolle Begleiter sind Knoblauchzehen, Pfefferkörner, Chilli und viele Gewürze.

Knoblauch-Kräuter-Öl

Zutaten

  • 1 Liter Bio-Rapsöl kalt gepresst
  • 100 g gemischte Trockenkräuter Thymian, Rosmarin, Oregano
  • 3 Knoblauchzehen
  • 10 Pfefferkörner schwarz

Anleitungen

  1. Die getrockneten Kräuter abwiegen, miteinander mischen und in einem Mörser etwas zerstoßen

  2. Knoblauch häuten, die Zehen in einer Pfanne ohne Fett anrösten. So verdamft die Feutigkeit und das Öl wird länger haltbar. Danach den Knoblauch in die Flasche(n) geben

  3. Die ausgewählten Kräuter in die Flasche(n) füllen

  4. Zum Schluss die Pfefferkörner im Mörser anstoßen und dazugeben

  5. Mit dem Rapsöl auffüllen, so dass alle Zutaten gut bedeckt sind. Dazu am besten einen Trichter verwenden, damit nichts überläuft

  6. Die Flasche(n) nach dem Befüllen noch etwa eine Stunde offen stehen lassen

  7. Danach verschließen und zwei Wochen ziehen lassen, damit sich die ätherischen Öle aus den Kräuter entfalten können

  8. Das Öl sollte danach dunkel und kühl gelagert werden. So hält es sich viele Wochen

Knoblauch Kräuter Öl mit vollem Aroma Foto: Maike Helbig / www.myotherstories.de
Foto: Maike Helbig

Ich wünsche Dir viel Spaß beim Ausprobieren und einen schönen Nachmittag!

Bettina

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