Fruchtige Kürbis-Kokos-Suppe mit Karotten, Knoblauch & Kresse

Kürbis steht auf der Liste meiner Lieblingsgemüse ganz weit vorne. Weil er einfach alles mitmacht: ob vom Blech, aus dem Topf, in der Pfanne oder vom Grill, überbacken oder gekocht, mild, deftig oder sogar süß – es gibt unendlich viele Kürbis-Kreationen. Als Hauptgericht, Beilage oder Füllung.

Eine wärmende Kürbissuppe allerdings ist sicherlich der Herbst-Klassiker unter den Kürbis-Gerichten. Mit frischen Karotten, Kokosmilch und etwas Chili zubereitet, bekommt dieses Rezept eine exotische Note. Für besondere Würze sorgen gebratene Zwiebeln, Lauch und etwas Knoblauch. Kresse und gebratene Kürbiskerne sind toll als Topping.

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Fotografie: Maike Helbig

Der Hokkaido ist besonders fruchtig und die beliebteste Kürbissorte

Ich verwende für meine Suppe am liebsten den Hokkaido-Kürbis. Weil er dieses besonders fruchtig-nussige Aroma hat. Außerdem muss er nicht geschält werden. Das spart tatsächlich ganz schön Zeit. Sein festes Fruchtfleisch wird beim Kochen schnell gar. Und die dabei entstehende leicht mehlige Konsistenz macht die Suppe besonders cremig.

Letzteres gilt auch für den noch milderen Butternuss-Kürbis. Auch er ist bestens für eine Suppe geeignet. Muss allerdings etwas aufwändiger geschält und stärker gewürzt werden. Welche Sorte man verwendet, ist reine Geschmacksache. Kürbis lässt sich ganz wunderbar mit den unterschiedlichsten Gewürzen kombinieren und nach eigener Vorliebe abschmecken. Ob fruchtig mit Orangensaft oder Apfelmus, eher exotisch mit Kokosmilch oder würzig mit Ingwer und Curry. Alles ist möglich. Alles ist lecker.

Wenn Du mal probieren möchtest…

Kürbis-Kokos-Suppe mit Karotten, Knoblauch und Kresse

Portionen 2 große Portionen

Zutaten

  • 1 Hokkaido etwa 800 g geputzt
  • 3-4 Karotten etwa 350 g geputzt
  • 2 Zwiebeln
  • 1 Stange Lauch
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1 Messerspitze Chiliflocken
  • 2 EL Rapsöl
  • 1 Liter kräftige Gemüsebrühe
  • 200 ml Kokosmilch
  • 1/2 Kästchen Kresse
  • 6 EL Kürbiskerne

Anleitungen

  1. Zwiebeln und Knoblauchzehen häuten, in Stücke schneiden und im Öl anbräunen

  2. Hokkaido waschen, unschöne Stellen an der Schale entfernen. Kürbis halbieren. Die Kerne mit einem Löffel ausschaben und entsorgen

  3. Beide Hälften erst in Spalten schneiden und dann grob würfeln

  4. Karotten schälen und in Scheiben schneiden. Zu den Zwiebeln geben und etwas mit anbräunen

  5. Die Kürbiswürfel ebenfalls in den Topf geben. Mit der Brühe aufgießen, zum Kochen bringen und etwa 25 Minuten köcheln, bis das Gemüse weich ist

  6. Die Suppe pürieren und zum Schluss Kokosmilch und Chiliflocken zugeben. Noch einmal auf kleiner Stufe für ein bis zwei Minuten köcheln lassen

  7. Kürbiskerne in einer Pfanne ohne Fett vorsichtig anrösten

  8. Suppe anrichten, optional mit frischer Kresse und Kürbiskernen dekorieren

Rezept-Anmerkungen

Der Hokkaido-Kürbis muss nicht geschält werden, weil ich Schale genau so schnell gar ist, wie sein Fruchtfleisch. Beim Butternuss-Kürbis ist die Schale zwar auch recht dünn, aber ziemlich hart. Deshalb muss diese Sorte - ja nach Gericht - meistens geschält werden.

Wenn Du gerne cremige Suppen isst, wäre vielleicht auch die deftige Kartoffelsuppe mit Gemüse, Lauch und Parmesan etwas für Dich. Oder die fruchtige Rote-Bete-Suppe mit Orange und Joghurt

Ich wünsche Dir viel Freude beim Nachkochen und einen ganz gemütlichen Nachmittag!

Bettina

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